Locations suchen für Filmproduktionen, Kalkulation der Website-Betreuung, Casting für eine Katalogproduktion, Musikrechte klären für Hörbuchaufnahmen, Radiowerbeplätze abrechnen, Gema-Anmeldung einer Veranstaltung, Tonmitschnitte eines Konzertes disponieren, Einfangen von „Vöxen“, Abrechnung der Lizenzen für Blue-Rays, Displaybuchung bei Online-Vermarkter*innen…

Die Aufgaben und Produkte der AV-Medienbranche sind vielfältig. Und so vielfältig sind auch die Betriebe, die an Produktionsprozessen von audio-visuellen Produkten beteiligt sind. Und die Menschen, die in der Branche arbeiten. Und damit natürlich auch die Anforderungen an die ausbildenden Betriebe und die Schule.

Die Kolleg*innen im Fachbereich AV-Medien sehen ihre Aufgabe darin, dieser Vielfalt im Unterricht Rechnung zu tragen und den Auszubildenden einen fundierten Einblick in die Branche und deren Abläufe zu geben.

Wir ermöglichen den Blick über die Grenzen des eigenen Betriebes hinweg unter anderem durch

  • Projektarbeiten mit unterschiedlichen Aufgaben und Branchenschwerpunkten
  • Beispiele aus anderen Umfeldern
  • Wechselnde Schwerpunkte zwischen den Blöcken

Wir ermöglichen dies durch eine genaue Abstimmung in unserem Lehrer*innenteam. Zudem pflegen wir einen intensiven Austausch mit Schüler*innen und Betrieben. Nicht zuletzt sind wir bundesweit mit anderen Lehrer*innen für unseren Ausbildungsberuf vernetzt.

Wie ist es bei uns?

Eindrücke

Tolle Schule, tolle Lehrer*innen! Gefällt mir.

Simon M., Auszubildender Kaufmann für AV-Medien

Wenn ich an die Schule denke, denke ich an eine moderne Schule und tolle Lehrer*innen.

Janina B., Auszubildende Kauffrau für AV-Medien

Mit den Lehrer*innen der Schule verbinde ich gute Laune.

Susanne B., Auszubildende Kauffrau für AV-Medien

Über das Berufsfeld

Unternehmen

Die Ausbildung zu Kaufleuten für audio-visuelle Medien wird durch eine Vielzahl von Betrieben in der Medienbranche durchgeführt. So unterschiedlich wie die Inhalte und Produkte, die erstellt werden, sind auch die Betriebe: die Spannbreite reicht vom kleinen Eine-Person-Casting-Unternehmen zu Fernsehanstalten mit mehreren tausend Mitarbeiter*innen.

Exemplarisch, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, können genannt werden:

  • Casting- und Modelagenturen
  • Fotoagenturen
  • Filmproduktionsfirmen
  • Spielfilmproduktionsfirmen
  • Werbefilmproduktionsfirmen
  • Öffentlich-rechtliche und private Fernsehanstalten
  • Öffentlich-rechtliche und private Radiosender
  • Radiovermarkter*innen
  • Onlinevermarkter*innen
  • Onlineagenturen
  • Spielehersteller*innen (Software)
  • Tonstudios
  • Plattenfirmen
  • Musikverlage
  • Filmförderung
  • Postproduktionsfirmen
  • Musikvertriebe
  • Filmtheater
  • Musikmanagementunternehmen
  • Unternehmen der Multimedia- und Internetbranche

Von verschiedenen Seiten wurde die Bitte an die bmk herangetragen, die Kontaktaufnahme zwischen Betrieben zu unterstützen, die in der Ausbildung kooperieren möchten. Ziel ist es, den Auszubildenden zu ermöglichen, den jeweils anderen Betrieb für eine befristete Zeit zu besuchen, um eine möglichst vielseitige Ausbildung sicherzustellen.

Gerne unterstützt die bmk diese Aktivitäten. Betriebe, die auf der Suche nach Kooperationspartner*innen sind, können sich an den Abteilungsleiter Lennart Hoffmann wenden, der die Kontaktaufnahme koordiniert.

Arbeitsbereich

Die Arbeitsbereiche in AV-Medienbetrieben sind so vielfältig wie die Branche selbst. Alle kaufmännischen Tätigkeiten in Planung, Durchführung sowie Kontrolle von Abläufen und Projekten sind als Tätigkeit zu finden. Einen Schwerpunkt bilden häufig rechtliche Fragestellungen, da viele Vorgänge mit Verträgen, Lizenzen und Rechten verknüpft sind.

Daneben finden sich in der Praxis auch gerade in kleinen Betrieben vielfach kreative Aufgaben, die unmittelbar mit der jeweiligen Produkterstellung und -produktion verbunden sind.

Mehr Informationen zur Ausbildung

Sie haben noch mehr Fragen zur Ausbildung?
Auf diesen Seiten gibt es weitere Informationen zum Berufsfeld:
Handelskammer Hamburg

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Lehrstellenbörse der Handelskammer Hamburg

Über Inhalte und Strukturen

Inhalte

Die Ausbildung beginnt im Allgemeinen am 1. August jedes Jahres und beträgt in der Regel 3 Jahre. Der Start des 1. Schulblocks liegt zumeist zu Beginn des Monats Dezember und die Auszubildenden haben schon einige betriebliche Erfahrungen sammeln können. Wir laden den neuen Jahrgang schon im Oktober oder November zu einem ersten Treffen in die Schule ein. Dieses Treffen hat das Ziel, den Auszubildenden die Schule und das Lehrer*innenteam vorzustellen und gleichzeitig das erste Projektbriefing zu übergeben, das die Arbeit in der Schule vorbereiten soll.

Mit diesem und den folgenden Briefings wollen wir Projekte initiieren, die neue inhaltliche und pädagogische Maßstäbe für eine zukunftsorientierte Ausbildung setzen. Die Form der Projektarbeit soll die eigenständige Rolle und Verantwortung der Schüler*innen stärker in den Vordergrund rücken. Soziale Lernziele wie die Fähigkeit, in Teams zu arbeiten, Konflikte in der Gruppe auszutragen und eigene Urteile und Entscheidungen zu treffen, sollen dabei ebenso gefördert werden wie logisches und strukturiertes Denken in Kosten- und Leistungskategorien. Durch die Aufgabenstellung soll notwendiges Wissen interdisziplinär erworben werden, durch die Projektarbeit werden Lerninhalte aus unterschiedlichen Fächern integriert.

An zwei Tagen pro Woche stehen Unterrichtsstunden für die Erarbeitung der Gruppenprojekte zur Verfügung. Diese Arbeiten können nachmittags nach Unterrichtsschluss fortgesetzt werden. Während dieser Zeit und im übrigen Unterricht werden die Auszubildenden mit arbeitstechnischen und inhaltlichen Grundlagen, die sich aus dem jeweiligen Lernfeld ergeben, vertraut gemacht. Wenn die Auszubildenden sich durch die Recherchearbeit selbstständig mit den verschiedenen Themenbereichen auseinandergesetzt haben, steigt die Motivation auch in den Phasen des sogenannten „Inputunterrichts“. Darunter verstehen wir „nicht-Projektunterricht“ mit anderen Methoden (an drei Schultagen in der Woche).

Die Ergebnisse dieser Arbeiten sind Booklets d.h. schriftliche, ansprechend gestaltete Ausarbeitungen. Die wesentlichen Inhalte werden im Anschluss präsentiert. So ist es möglich, dass alle Azubis neben den fachlichen Inhalten auch die Vielfalt an Unternehmen ihrer Branche und deren Arbeitsweise kennenlernen.

Lernfelder, Projekte

Der Berufsschulunterricht findet in 6 Blöcken von sieben bis acht Wochen statt. In diesen Zeiten ist grundsätzlich Unterricht von morgens bis in den Nachmittag. Während dieser Zeit bearbeiten die Auszubildenden auch umfangreiche Projekte zu unterschiedlichen Themen. Die Projekte schließen mit der Abgabe eines Booklets und einer Präsentation der Arbeitsergebnisse ab. Während der Projektzeiten geht das zeitliche Engagement der Schüler*innen zumeist weit über die im Stundenplan ausgewiesenen Stunden hinaus.

Mehr Informationen zu den Lernfeldern finden Sie im Rahmenlehrplan:

Unterrichtsstruktur

Die Fächer gehen in einer Lernfeldorganisation auf. Lernfelder zeichnen sich durch die Orientierung an Situationen der beruflichen Praxis aus, und fordern und fördern die Problemlösefähigkeit der Auszubildenden.
Weitere Informationen zu den Lernfeldern finden sich im Rahmenlehrplan:

Daneben finden sich im Stundenplan weitere Fächer: Wirtschaft und Gesellschaft, Englisch, Sprache und Kommunikation, PC-Anwendungen sowie Wahlpflichtkurse wie Audio- oder Videoproduktion.

Organisatorisches

Zeugnisse und Prüfungen

Jeweils nach einem Jahr, also nach zwei Blöcken, erhalten die Auszubildenden ein Zeugnis, das die Leistungen in der Berufsschule widerspiegelt. Die Leistungsnachweise erfolgen über Projektarbeiten, Präsentationen, Klausuren und laufende Mitarbeit. 
Am Ende der Ausbildung wird das Abschlusszeugnis ausgestellt, welches die schulischen Leistungen und Fehlzeiten während der gesamten Ausbildungszeit abbildet.

Zusätzlich erhalten die Auszubildenden nach erfolgreicher HK-Abschlussprüfung am Ende der Ausbildungszeit das Prüfungszeugnis der Handelskammer. Dieses Zeugnis bildet die Leistungen in der Abschlussprüfung ab.
Geprüft wird in den drei Bereichen Wirtschaft und Gesellschaft, Marketing, Produktions- und Dienstleistungsorganisation (Note zählt doppelt) sowie in einer praktischen Prüfung.

Hier gibt es weitere Informationen zu den Ausbildungsprüfungen
http://www.hk24.de/aus_und_weiterbildung/ausbildungspruefungen/

Hier können Sie die Prüfungstermine einsehen:
https://www.hk24.de/produktmarken/ausbildung-weiterbildung/ausbildung/ausbildungspruefungen/pruefungen/papier-druck/termine-kauffrau-kaufmann-audiovisuelle-medien-1164460

Schulzeiten

Der Berufsschulunterricht findet in 6 Blöcken von sieben bis acht Wochen statt.
In der Regel findet der Unterricht von morgens bis nachmittags statt.
Die Blockzeiten für den Ausbildungsberuf finden Sie hier:

    Downloads

    Anmeldung

    Lehrplan und Verordnung

      Organisation

        Sonstiges

        Ansprechpartner*innen

        Wir unterstützen Sie gerne, wenn Sie Fragen haben:

        Name
        Funktion
        Telefon
        E-Mail
        Lennart Hoffmann
        Abteilungsleiter
        040 / 42 89 51 – 211
        l.hoffmann@medienschule-hamburg.de
        Christian Kaune
        Bildungsgangssprecher
        040 / 42 89 51 – 232
        c.kaune@medienschule-hamburg.de
        Frank Grunwald
        Beratungslehrer
        040 / 42 89 51 – 235
        f.grunwald@medienschule-hamburg.de

        Ansprechpartnerinnen bei der Handelskammer:

        Name
        Funktion
        Telefon
        E-Mail
        Daniela Büch
        Ansprechpartnerin für den Beruf
        040 / 361 38 – 492
        daniela.buech@hk24.de
        Henrike Werner
        Justitiarin der Handelskammer
        040 / 361 38 – 407
        Henrike.werner@hk24.de

        Lennart Hoffmann

        Vorname:
        Lennart

        Nachname:
        Hoffmann

        E-Mail:
        l.hoffmann@medienschule-hamburg.de

        Telefon:
        040 / 42 89 51 – 211

        Position:
        Abteilungsleiter